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Aus Generalistische Pflegeausbildung
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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 23.05.2017

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Inhaltsverzeichnis

23.05.2017 Kein Automatismus

Es liegt offensichtlich noch kein Gesetzentwurf vor. Nach wie vor besteht Klärungsbedarf. [1]


12.05.2017 Der Pflege vorbehalten - Kernaufgaben im geplanten Pflegeberufegesetz

11.04.2017 "unsinnige und zukunftsgefährdende Entscheidungen"

Einigung zur Pflegeausbildungsreform – Licht, Schatten und dazu noch viel Nebel!

Professor Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hebt hervor: „Aus fachlicher Sicht kann die Einführung der Generalistik nur begrüßt werden, sie ist überfällig! Das Beibehalten von Altenpflege und Kinderkrankenpflege als eigenständige Berufsabschlüsse und das Offenhalten einer endgültigen Entscheidung sind jedoch unsinnige und zukunftsgefährdende Entscheidungen.“[2]

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter: http://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/pressemitteilungen/PM-DIP-Einigung-Pflegeberufereform-171104.pdf

07.04.2017 Generalistik kommt in Teilen

Der nun gefundene Kompromiss zwischen den Koalitionsfraktionen in der Übersicht

  • Die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege wird abgeschafft und durch eine generalistische Pflegeausbildung ersetzt.
  • Die Ausbildung zur Alten- sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege bleibt erhalten und wird in Form einer zweijährigen generalistischen Ausbildung und einem Jahr der separaten Ausbildung fortentwickelt. Der Abschluss lautet „Altenpfleger/in“ und „Kinderkrankenpfleger/in“.
  • Die Auszubildenden der Alten- und Kinderkrankenpflege können nach dem zweiten Ausbildungsjahr zwischen den Abschlüssen Alten- beziehungsweise Kinderkrankenpflege oder der Generalistik mit dem jeweiligen Schwerpunkt wählen. Die Schulen müssen – soweit die Möglichkeit nicht schulintern besteht – das Angebot durch Kooperation mit anderen Schulen sicherstellen.
  • Die Auszubildenden können nach dem zweiten Ausbildungsjahr den Abschluss zur Pflegeassistenz absolvieren. Die anschließenden Einsatzmöglichkeiten sind flexibel.
  • Die Finanzierung aller Ausbildungswege erfolgt unterschiedslos über einen gemeinsamen Ausbildungsfonds.
  • Nach sechs Jahren erfolgt durch das Bundesgesundheitsministerium eine Evaluation der Zahlen der Auszubildenden der Alten- und Kinderkrankenpflege, die nach dem zweiten Ausbildungsjahr zwischen den Abschlüssen Alten- beziehungsweise Kinderkrankenpflege oder einem generalistischen Abschluss mit Schwerpunkt gewählt haben. Das Ergebnis wird dem Bundestag zur Kenntnis vorgelegt.
  • Haben sich von den Auszubildenden der Alten- und Kinderkrankenpflege, die zwischen den separaten Abschlüssen und der Generalistik gewählt haben, mehr 50 Prozent für den generalistischen Abschluss entschieden, soll der getrennte Abschluss abgeschafft werden. Über die Abschaffung oder Beibehaltung der getrennten Abschlüsse entscheidet der Bundestag nach Vorliegen des Evaluationsberichts. Schulen, die rein generalistisch ausbilden, werden bei der Bestimmung der Abschlussrate nicht berücksichtigt.
  • Die Neuregelungen sollen erstmals für die Ausbildungsjahrgänge ab 2019 gelten. [3] [4]

29.03.2017 Peinliche Posse zum Pflegeberufegesetz

Das Pflegeberufegesetz hat es nicht auf die Agenda des Koalitionsausschusses geschafft, der am 29.03.2017 tagte. Somit kommt das Pflegeberufegesetz nicht mehr in dieser Legislaturperiode. Andere Themen sind der Politik wohl wichtiger... weiterlesen

27.03.2017 Landespflegekammer RLP: Generalistik muss kommen!

„Nutzen Sie die Zielgerade der Legislaturperiode und schaffen Sie mit der Verabschiedung des Pflegeberufereformgesetzes die Voraussetzung für eine generalistische Pflegeausbildung und damit für mehr Gerechtigkeit in der Pflege!“ Mit diesem Apell wendet sich der Präsident der rheinland-pfälzischen Landespflegekammer zwei Tage vor der Sitzung des Koalitionsausschusses an die Spitzen der großen Koalition in Berlin. (Pressemitteilung von David Dietz, 27.03.2017 14:59 Uhr).

24.03.2017 Kim Björn Becker: "Aus drei mach eins"

23. März 2017, 18:54 Pflege: "Aus drei mach eins" - Die Koalition findet keine gemeinsame Linie für die Reform der Pflegeberufe - ein Jahr dümpelt der Entwurf nun schon durch den Bundestag.

Von Kim Björn Becker

URL: http://www.sueddeutsche.de/politik/pflege-aus-drei-mach-eins-1.3433285

Copyright: Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH

Quelle: SZ vom 24.03.2017

23.03.2017 Gröhe glaubt: "Generalistik kommt noch vor der Bundestagswahl!"

Work on.jpg Die Reform der Pflegeausbildung wird nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) noch in dieser Wahlperiode kommen. "Da bin ich zuversichtlich, dass wir einen Kompromiss finden können, der die Generalistik zum Regelfall der deutschen Pflegeausbildung macht", sagte er am 23. März im "Morgenmagazin" der ARD.

Einen Kompromiss schließe allerdings keiner mit sich selbst, meinte Gröhe, da müssten mehr an einen Tisch: "Aber ich bin überzeugt, wir schaffen das."

Kern des Gesetzes ist die Zusammenlegung der Ausbildung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege und deren inhaltliche Neuausrichtung. Das Kabinett hat die Reform bereits beschlossen. Inzwischen gibt es Widerstand aus der CDU/CSU-Fraktion (wir berichteten unter "CDU-Fraktion: Zweifel an Generalistik"). Dort besteht unter anderem die Sorge, dass eine solche vereinheitlichte Pflegeausbildung die Eintrittshürden für Hauptschulabsolventen erhöhen und ihnen einen erfolgreichen Berufsabschluss erschweren würde. [5] [6]

01.03.2017 Koalitionsausschuss soll Pflegeberufereform auf den Weg bringen

Institut fordert angesichts systemrelvanter Pflegeprobleme einen umfassenden Masterplan Pflege

„Wir brauchen schnellst-möglich umfassende Reformen in der Pflegeausbildung, am Arbeitsmarkt und bei den Beschäftigungsbedingungen in den Krankenhäusern, Altenheimen und der ambulanten Pflege. Als einen ersten Schritt dazu soll der Koalitionsausschuss der Bundesregierung in der nächsten Woche dem Pflegeberufereformgesetz endlich den Weg ebnen“, fordert Professor Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP).[7] [8]

24.02.2017 DBfK fordert Machtwort für die Pflege

Pflege als Wahlkampfthema – Ausbildungsreform ist ein wichtiger Aspekt dabei

Für 43% der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ist die Versorgung älterer hilfebedürftiger Menschen sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl im September 2017. Das hat eine aktuelle repräsentative Befragung der Stiftung Qualität in der Pflege (ZQP) ermittelt.

„Das sollten sich die Bundestagsparteien zu Herzen nehmen, vor allem diejenigen, die aktuell die Pflegeausbildungsreform blockieren“, meint dazu Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK). „Mit dürftigen Argumenten wird derzeit im Bundestag die dringend erforderliche Weichenstellung für eine zeitgemäße Pflege-Ausbildung und damit die pflegerische Versorgung in der Zukunft verhindert. Die Regierungsfraktionen sind aufgefordert, ihre Verschleppungstaktik zu beenden. Die Bevölkerung erwartet und hat ein Recht darauf, dass die Ausbildung der Pflegefachpersonen auch den zukünftigen Anforderungen Rechnung trägt. Schließlich bilden diese das Rückgrat der Versorgung. Es würde der Kanzlerin gut anstehen, hier ein Machtwort zu sprechen, “ so Wagner.[9]

17.02.2017 Vom großen Wurf zum Rohrkrepierer

von Sabine Menkens in Die Welt: Große Koalition will die Einheitsausbildung für Pflegeberufe einführen. Doch das entsprechende Gesetz kommt nicht voran.[10]

10.02.2017 Bundesrat fordert den Bundestag auf... // Kammer RLP fordert Pflegeberufegesetz noch in dieser Legislaturperiode

Der Bundesrat fordert die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, alle notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, damit das Gesetzgebungsverfahren zu einem Abschluss kommt.[11]

Die aktuellen politischen Diskussionen verkürzen die grundlegende Reform der Pflegeberufe auf die Generalistik und verkennen das Innovationspotential des Gesetzesentwurfs.[12]

Dr. Markus Mai, Pflegekammer RLP: Generalistikdebatte weiter vorantreiben - Reform der Pflegeausbildung muss noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden[13]

03.02.2017 Pflegeberufereform - ein Streit ohne Ende

http://www.rechtsdepesche.de/generalistische-pflegeausbildung-ein-streit-ohne-ende/

... weiterlesen ...

31.01.2017 „Blockade des Gesetzes gefährdet Pflegequalität der Zukunft“

„Die aktuelle Blockade des Pflegeberufereformgesetzes gefährdet die Pflegequalität der Zukunft“, mahnt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR). „Die Pflege in Deutschland braucht eine moderne, gemeinsame Pflegeausbildung, die auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand ist. Damit kann auch in Zukunft eine hohe Patientensicherheit gewährleistet werden.“

Warnungen vor einem möglichen Einbruch der Ausbildungszahlen bei einer generalistischen Pflegeausbildung mit Schwerpunktsetzung hält Westerfellhaus für „aus der Luft gegriffen“. „Es sind weder Ausbildungskapazitäten gefährdet noch wird der aktuelle Trend in die Pflegeberufe dadurch aufgehalten“, sagte er.

„Mit der neuen, modernen Pflegeausbildung werden die Inhalte der heutigen einzelnen Pflegeberufe aufgegriffen, die die Pflegefachpersonen für die Zukunft für ihre Arbeit benötigen. Darin werden sich alle wichtigen Inhalte der Altenpflege wiederfinden“, versprach Westerfellhaus. „Der Altenpflegeberuf wird dadurch enorm aufgewertet.“

„Zweifelsohne“, so der Präsident des Deutschen Pflegerats weiter, „bedeutet die generalistische Pflegeausbildung mit Schwerpunktsetzung das Ende der derzeitigen nicht nachvollziehbaren finanziellen Benachteiligung der Altenpflege zur Krankenpflege“.

„Das Argument, die Generalistik werde wegen höherer Anforderungen Hauptschüler aus der Pflegeausbildung ausschließen, ist absurd. Zum einen haben auch Hauptschüler/-innen weiterhin über eine Pflegeassistenzausbildung Zugang zum Berufsbild Pflege mit anschließendem Einstieg in die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann. Zum anderen wird mit diesem Argument die Frage der Qualität völlig ausgeblendet. Die professionelle Pflege gerade in der Altenpflege stellt höchste Anforderungen. Hier brauchen wir hochkompetente und gut ausgebildete Pflegefachpersonen. Wer nur Köpfe zählt und dabei verschweigt, dass die Erhöhung der Ausbildungszahlen in der Altenpflege mit einem Verzicht an Ausbildungsanforderungen erkauft wurde, leistet keinen Beitrag zur Sicherung der pflegerischen Versorgung der Zukunft.“[14]

27.01.2017 Drude lehnt Kompromisslösungen ab

Die derzeit absehbaren Kompromisslösungen zwischen CDU, SPD und CSU bei der Reform der Pflegeausbildung stoßen bei Pflegeexperten auf Ablehnung. „Alle drei Wege sind schlecht", sagte Carsten Drude, Vorsitzender des Berufsverbands Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS), im Gespräch mit Station24.[15]

Carsten Drude (BLGS): „Im jetzigen Gesetzentwurf sind bereits eine Reihe von Kompromissen enthalten, etwa lange Übergangsfristen für die bestehenden Ausbildungsgänge sowie die Pflegeschulen. Es wäre jetzt eigentlich nötig, rasch die Curricula zu entwerfen, damit die generalistische Ausbildung zumindest 2019 starten kann."

25.01.2017 Generalistik: Jetzt soll's der Koalitionsausschuss richten

Weil sich die Bundesregierung nicht auf Einzelheiten der geplanten Reform zur Pflegeausbildung einigen kann, soll nun der Koalitionsausschuss von Union und SPD über das Schicksal des Gesetzesvorhabens befinden. Das meldet der Evangelische Pressedienst (epd) und beruft sich dabei auf Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

"Die Verhandlungen sind gescheitert, wir bereiten den Koalitionsausschuss vor", zitiert die Zeitung den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD, Karl Lauterbach. "Wir waren sehr nahe an einem Abschluss", sagte der Fraktionsvize der Union, Georg Nüßlein (CSU). Er warf wiederum Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) vor, einen Kompromiss verhindert zu haben.

Parallel dazu widmet sich auch die Länderkammer dem umstrittenen Thema "Generalistik". Im Gesundheitsausschuss des Bundesrates steht am 25. Januar ein Antrag der Länder Bremen, Hamburg und Niedersachsen zur Weiterführung des Gesetzgebungsverfahrens zum Pflegeberufegesetz auf der Tagesordnung.

Das Bundeskabinett hatte das Gesetz zur Vereinheitlichung der drei Ausbildungswege zur Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege bereits im Januar vergangenen Jahres mit dem Ziel beschlossen, den Pflegeberuf attraktiver zu machen. Der Entwurf war gemeinsam von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Familienministerin Schwesig eingebracht worden. Eine Verabschiedung im Parlament war im vergangenen Herbst wegen großer Widerstände aus der Unionsfraktion nicht zustande gekommen (wir berichteten bereits im November unter der Überschrift "CDU-Fraktion: Zweifel an Generalistik"). Dort besteht unter anderem die Sorge, dass eine generalistische Pflegeausbildung die Eintrittshürden für Hauptschulabsolventen erhöhen und ihnen einen erfolgreichen Berufsabschluss erschweren könnte.[16]

19.01.2017 Schwesig: Generalistik verzögert sich

Der erste generalistisch ausgebildete Pflegeausbildungsjahrgang wird nicht wie geplant am 1. Januar 2018 starten. Die Frist müsse aufgrund der „langen parlamentarischen Beratungen" verlängert werden. Das sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am Freitagvormittag auf dem Kongress „Pflege 2017" in Berlin.[17] [18]

16.01.2017 SPD schlägt neuen Kompromiss bei Generalistik vor

Die hessische SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller hat einen Kompromissvorschlag eingebracht. Dieser sieht zwar vor, die bestehenden Berufsgesetze nicht außer Kraft zu setzen. Die Generalistik soll also kommen, aber als Alternative zu den weiter möglichen Einzelausbildungen. Nach zehn Jahren könnten dann, nach den Vorstellungen von Müller, die Erfahrungen ausgewertet und endgültig über einen vollständigen Übergang zur Generalistik entschieden werden. Das berichteten unter anderem die „Stuttgarter Nachrichten" am Freitag.[19]

15.01.2017 Reform der Pflegeberufe: Schon vor der Geburt verstorben?

... weiterlesen ...

10.01.2017 Reform der Pflegeberufe doch noch in dieser Legislaturperiode?

Im Newsletter des Bibliomedverlages wurde am 9.1.2017 berichtet: Bundesregierung soll Generalistik diese Woche beschließen. Mit dem Newsletter vom 10.01.2017 entschuldigt sich der Verlag für die Falschmeldung und verweist auf eine Stellungnahme der CDU/CSU Bundestagsfraktion.[20]

Reform der Pflegeberufe weiter voranbringen: Bessere Bezahlung ist auch ein Beitrag zur Entgeltgleichheit

Vor einem Jahr hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe beschlossen, die in diesem Jahr zum Abschluss kommen soll.[21]

09.01.2017 Schwesig dringt auf Reform der Pflegeberufe

Die Reform muss jetzt kommen", erklärte sie in Berlin und kritisierte, Teile der Unionsfraktion blockierten das Gesetz. Ein einheitlicher Berufsabschluss würde den Pflegeberuf aufwerten, erklärte Schwesig. "Es ist wichtig, dass ein Beruf, in dem zu 80 Prozent Frauen arbeiten, die Wertschätzung bekommt, die er verdient", sagte die Ministerin. Leider werde die Arbeit am Menschen immer noch weniger wertgeschätzt als die Arbeit an Maschinen. [22]

05.01.2017 Frankfurter Allgemeine Zeitung: Reform der Pflegeausbildung vor dem Ende

Die Koalition ringt um eine neue Pflegeberufsausbildung. Einen Kompromiss der Kassen weist die SPD nun zurück.

ami. BERLIN, 5. Januar. Die vor einem Jahr vom Bundeskabinett beschlossene Reform der Pflegeberufsausbildung droht zu scheitern. Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege sollten in einem Ausbildungsgang zusammengeführt werden. Die Chancen, dass es noch vor der Wahl im September verabschiedet wird, stehen nicht gut. Denn Union und SPD sind darüber zerstritten – und es sieht nicht so aus, als würde sich das ändern. Ein Kompromissvorschlag der Kassen, das neue System einstweilen modellhaft zu erproben, stößt zwar auf Seiten der Union auf Zustimmung. Doch der stellvertretende SPD-Fraktionschef Karl Lauterbach lehnt ihn nun ab: „Das reicht bei weitem nicht aus“, sagte er am Donnerstag dieser Zeitung.

Der Streit um das von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) und Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) er arbeitete Gesetz geht daher weiter. Um Stellungnahme gebeten, reagiert das Familienministerium gar nicht. Das Gesundheitsministerium verweist auf die Fraktionen. Deren Fachleute hatten noch kurz vor Weihnachten versucht, eine Lösung in dem Konflikt zu finden, der auch die Pflegebranche in strikte Befürworter und radikale Gegner spaltet. Ergebnislos.

Aus Sicht der Regierung soll das Gesetz der Abschluss der Pflegereformen dieser Wahlperiode sein. Nachdem mehr Bedürftige mehr Leistungen in der Altenpflege beziehen, soll nun auch dafür gesorgt werden, dass ausreichend Fachpersonal zur Verfügung steht. Über den Mangel daran klagen Krankenhäuser, Pflegeheime und -dienste seit langem. Laut dem neuen Pflegebericht der Regierung waren 2015 allein in der Altenpflege 19 000 Stellen offen, 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gröhe und Schwesig sehen in der Zusammenlegung der drei Ausbildungsgänge zu einer „generalistischen Ausbildung“ eine Chance, dem allgemeinen Fachkräftemangel in der Pflege abzuhelfen. Ihr zentrales Argument: Die Ausbildung werde attraktiver, denn der Pfleger könne später im Krankenhaus oder im Altenheim arbeiten. Gewollt ist dabei, dass der Druck auf die Altenpflege steigt, bessere Gehälter zu zahlen, damit Fachleute nicht ins Krankenhaus abwandern. Parallel dazu soll die Ausbildung neu finan ziert werden. Die Kassen und die Betriebe sollen eine Umlage in einen Landesfonds zahlen, aus dem denn die Ausbildung bezahlt wird. Schulgeld soll endgültig der Vergangenheit angehören.

Die Gegner halten viele Argumente für wenig stichhaltig: Altenpflege sei attraktiv, wie die wachsende Zahl der Ausbildungsplätze zeige. Kinderkrankenpfleger haben die Sorge, dass die Zeit für die Spezialisierung in der Einheitsausbildung – zwei Jahre gemeinsam, ein Jahr Spezialisierung – nicht reicht. In der Altenpflege sorgt man sich, die neue Ausbildung werde anspruchsvoller und könne Schüler mit Hauptschulabschluss überfordern – was zu weniger statt mehr Interesse führe.

Der Vorstand des Spitzenverbands der Kassen, Gernot Kiefer, schlägt daher den Kompromiss vor, „den Test in der Wirklichkeit zu machen und eine Zeitlang mehrere Ausbildungswege zuzulassen“. Die diskutierten Ausbildungsmodelle seien keine unüberwindbaren Gegenpole, sondern böten große Schnittmengen, erläutert sein Sprecher. Es könne die Debatte versachlichen, wenn man „zumindest eine Zeitlang“ parallel die integrative Ausbildung (zwei plus ein Jahr) als auch die dreijährige gemeinsame Ausbildung aller drei Fachrichtungen zulassen würde, „zumal beide Ausbildungswege die gleichen Ziele verfolgen“. Die Praxis könne zeigen, welches der beiden Modelle das bessere sei.

Bei Unionspolitikern stößt das auf Zuspruch. „Wir begrüßen die Initiative, eine Zeitlang mehrere Ausbildungswege zuzulassen“, erklärten die für Pflege zuständigen Politiker Erwin Rüddel (CDU) und Erich Irlstorfer (CSU). „Erst ein solcher Probelauf liefert belastbare Fakten für die Entscheidungsfindung, welcher Weg der geeignete ist.“ Rüddel könnte sich Testläufe im Saarland, in Berlin, in Hamburg und in Schleswig-Holstein vorstellen. Der Verband privater Pflegeanbieter, einer der schärfsten Reformkritiker, erklärte, die Altenpflege brauche „die Wahlmöglichkeit potentiell interessierter Auszubildender und einen Test, wie Herr Kiefer ihn vorschlägt, nicht zu scheuen“. Der CDU-Politiker Michael Hennrich spricht von einem „vernünftigen und klugen Kompromiss, um aus der verfahrenen Situation herauszukommen“.

Doch wird es dazu wohl nicht kommen. Denn die SPD hält an der „Generalistik für alle“ fest. „Es muss einen sofortigen Übergang in die Generalistik geben“, sagt SPD-Vizefraktionschef Lauterbach. So sei es schließlich im Koalitionsvertrag verabredet. Die einheitliche Ausbildung müsse von jeder Pflegeschule angeboten werden. Ob einzelne Schulen auf Antrag Einzelabschlüsse anbieten könnten, etwa in der Kinderkrankenpflege, sei zu prüfen.

27.12.2016 Streitgespräch über Reform der Pflegeausbildung

In der Debatte über die Reform der Pflegeausbildung hat der Präsident des Deutschen Pflegerats, Andreas Westerfellhaus, ein Bildungskonzept gefordert, das jungen Menschen Karrieremöglichkeiten und akademische Abschlüsse eröffnet. Peter Clever von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände befürchtet, dass dadurch Hauptschüler in die Helfertätigkeit abgeschoben werden. Peter Clever und Andreas Westerfellhaus im Gespräch mit Kate Maleike. [23]

19.12.2016 Pflegereform vollendet und Kritik an stockender Generalistik

Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag eine Reihe pflege- und krankenhauspolitischer Gesetze sowie Entschließungen beschlossen. Insbesondere stimmte die Länderkammer dem Pflegestärkungsgesetz III zu. Das Gesetz bildet den Schlusspunkt der großen Pflegereform der schwarz-roten Bundesregierung.

In einer weiteren Entschließung drängte der Bundesrat auf den Abschluss der Reform zur Pflegeausbildung. Die Bundesregierung solle sich nachdrücklich dafür einsetzen, dass das entsprechende Gesetzgebungsverfahren zum Abschluss gebracht werde, heißt es in einer Mitteilung. Das derzeit von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachte Gesetz sieht eine generalistische Pflegeausbildung vor, in der die Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einem einheitlichen Berufsbild zusammengefasst werden. Allerdings stockt das Pflegeberufegesetz seit geraumer Zeit im Parlament, insbesondere aufgrund von Widerstand aus der CDU/CSU-Fraktion.[24][25]

12.12.2016 Haltung der Politik nicht nachvollziehbar

Westerfellhaus greift Politik scharf an.

Als „nicht nachvollziehbar" hat der Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), Andreas Westerfellhaus, die derzeitige Haltung der Politik zum Pflegeberufereformgesetz bezeichnet.. Im Dezember-Newsletter des DPR von Freitag fragt Westerfellhaus, ob der Politik die Sicherung der Patientensicherheit so wenig wert sei, dass sie die Reform – der für die „professionell Pflegenden wichtigsten Entscheidung dieser Legislaturperiode" – aussitze oder sogar auf die nächste Legislaturperiode verschiebe. „Wohlweislich, dass dann das gesamte Gesetzgebungsverfahren zurück auf ,Start‘ gesetzt wird – und obwohl bereits über 10 Jahre um eine neue, moderne Pflegeausbildung gerungen wird!" Die enorme Chance der durch das Gesetz bedingten Weiterentwicklung der Pflegeberufe dürfe nicht leichtfertig verspielt werden, mahnte Westerfellhaus erneut. Das taktische Gezerre zwischen den Parteien müsse ein Ende haben. Nicht zuletzt deshalb, weil das Gesetz einer der wichtigsten Lösungswege gegen den Pflegefachpersonalmangel sei.[26] [27]

08.12.2016 Die generalistische Ausbildung muss jetzt kommen

"Die politischen Spielchen um den Gesetzentwurf der Bundesregierung können wir nicht nachvollziehen. Die Generalistik muss zügig umgesetzt werden, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Der Fachkräftemangel in der Pflege scheint noch nicht groß genug zu sein, als dass jeder die Zeichen der Zeit erkannt hätte", warnt der Präsident der Landespflegekammer, Dr. Markus Mai. [28]

05.12.2016 Pflegeberufereform vor dem Aus

Entgegen der noch vor kurzem betonten Zuversicht von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), die Generalistik in der Pflegeausbildung könne noch vor der Bundestagswahl 2017 verabschiedet werden, steht das Vorhaben immer mehr auf der Kippe. Um die Reform werde mit harten Bandagen gekämpft, auch deswegen drohe sie gegen die Wand zu fahren, berichtete vergangene Woche Tagesschau online. Der Widerstand komme aus den eigenen Reihen der Union, unterstützt von der Altenpflegelobby. Im Ministerium erhärte sich mittlerweile der Eindruck, dass es den Gegnern nicht um einen Kompromiss, sondern darum gehe, den Kern der Reform auszuhöhlen: Die geplante gemeinsame Ausbildung für Gesundheits- und Kranken-, Gesundheits- und Kinderkranken- sowie Altenpflege. „Anführer der Rebellion gegen die Reform" sei der sonst eher gemäßigte CDU-Pflegeexperte Erwin Rüddel. Gröhe habe seine Fraktion gegen sich. Hier gäben die Kritiker um Rüddel den Ton an. Ihre Warnung: Die geplante einheitliche Ausbildung würde zu anspruchsvoll zum Beispiel für Hauptschüler, die bislang einen Großteil der Altenpfleger stellten. „Diese Menschen leisten hervorragende Arbeit in der Altenpflege – und die würden aus dem System herausfallen", zitierte die Online-Plattform den Politiker. Das könne die Nachwuchsprobleme in der Altenpflege noch verschärfen.

Der eigentliche Grund für das Nein zur Reform sei nicht die Sorge um die Hauptschüler, sondern ein „immenser Druck der Altenpflegelobby", heißt es aus den Reihen der SPD. Die Betreiber der Einrichtungen würden befürchten, dass sie durch die einheitliche Ausbildung Altenpfleger genauso gut bezahlen müssten wie Krankenpfleger.[29] [30]

30.11.2016 Kritik an Korrekturplänen für generalistische Pflegeausbildung

Berlin – Die Geschäftsführerin des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands (kkvd), Bernadette Rümmelin, hat kritisiert, dass das Pflegeberufsgesetz offenbar modi­fiziert werden soll. Der derzeit vorliegende Vorschlag habe mit der ursprünglichen Idee des Gesetzes nicht mehr viel gemein, erklärte sie heute vor Journalisten in Berlin.

„Das ist dann aber keine ganzheitliche Ausbildung mehr“, kritisierte sie. Denn dann würde den Krankenpflegern nur rudimentäres Wissen zum Beispiel über die Pädagogik vermittelt werden, und den Altenpflegern würden medizinisch-technische Informationen vorenthalten. Denn alle Informationen in zwei Jahren zu vermitteln, sei nicht zu schaffen.

Rümmelin warf insbesondere den Trägern der privaten Altenpflege vor, die Reform durch massive Lobbyarbeit revidiert zu haben, da sie keine höheren Tarife für die Mitarbeiter zahlen wollten.[31]

22.11.2016 "Um die Pflegeausbildung ist es still geworden. Dazu kann ich nur sagen: Gut so!"

Elisabeth Scharfenberg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) im Deutschen Bundestag: "Um die Pflegeausbildung ist es still geworden. Dazu kann ich nur sagen: Gut so! Eine komplette Vereinheitlichung der drei Pflegeberufe wertet den Pflegeberuf nicht auf, und sie sorgt auch nicht für mehr Personal."[32]

21.11.2016 Pflegewissenschaftler wenden sich mit Appell an Merkel

„Die Ausbildungsreform ist eine notwendige Konsequenz des soziodemografischen Wandels, und sie dient der langfristigen und dauerhaften Sicherstellung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung. Wenn sie jetzt scheitert, stehen wir für längere Zeit mit leeren Händen da", sagte eine der Initiatorinnen und Professorin am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen, Ingrid Darmann-Finck. Neben ihr haben sich an der Aktion noch eine Vertreterin von der Uni Bremen, der Fachhochschule Bielefeld und vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung beteiligt. Gemeinsam kritisieren sie vor allem die Verkürzung der Debatte um die Reform auf die Generalistik. Es gebe weitere wichtige Innovationspotenziale der geplanten Pflegeausbildung. Dazu zählten die im Gesetz festgelegten ausschließlich den Absolventen der Ausbildung vorbehaltenen Tätigkeiten sowie die Möglichkeit der Erweiterung des Kompetenzprofils um die Ausübung heilkundlicher Tätigkeiten. Die vier Expertinnen unterstützen seit Jahresbeginn das Gesundheits- und Familienministerium bei der Entwicklung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum neuen Pflegeausbildungsgesetz.[33] Den vollständigen Brief können Sie hier nachlesen: [34]

15.11.2016 Ärzte Zeitung: "Pflegeberufegesetz soll noch vor der Wahl kommen"

Die Reform kommt: Sein Ziel hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe zum Start des Krankenhaustages einmal mehr bestätigt. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hält an dem Ziel fest, das Pflegeberufegesetz noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg zu bringen. Das hat er bei der Eröffnung des 39. Deutschen Krankenhaustages am Montag angekündigt.

Die Ablösung der bisher getrennten Berufe in der Kranken-, Alten- und Kinderpflege durch einen einheitlichen Pflegeberuf könne Begeisterung auslösen, aber auch Sorgen, sagte Gröhe. Um Ängste aus dem Weg zu räumen, müsse man sich Zeit nehmen. "Ich glaube, dass wir die Sorgen adressieren können, ohne das große Ziel aufzugeben." Klar müsse sein, dass mit der Aufwertung des Pflegeberufs eine angemessene Weiterentwicklung und Vergütung der Pflegekräfte einhergehen muss. "Das ist von mir ausdrücklich gewollt", betonte Gröhe.[35]

14.11.2016 Gröhe hält an Pflegeberufereformgesetz fest

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ist optimistisch, dass die Generalistik in der Pflegeausbildung noch vor der Bundestagswahl 2017 verabschiedet werden kann. Auf dem heute eröffneten Deutschen Krankenhaustag in Düsseldorf sagte der Minister, er halte an dem Ziel fest, das Pflegeberufereformgesetz noch in dieser Legislatur zu verabschieden, um die getrennten Ausbildungen in ein gemeinsames Berufsbild zu überführen. Anfang November hatten mehrere Medien noch über ein Stocken des Reformvorhabens berichtet.[36]

08.11.2016 DIP lehnt integrierte Ausbildung ab

Frank Weidner: „Klar ist (…), dass vieles, was in der konsequenten Generalistik möglich wäre, auf der Strecke bleibt", monierte Weidner. Der Pflegeforscher verwies exemplarisch auf die Altenpfleger, welche mit einer integrierten Ausbildung in Europa nicht als Fachpersonen anerkannt würden. Die aktuellen Entwicklungen bewertete der DIP-Direktor als mut- und phantasielos. So trage die Idee der integrierten Pflegeausbildung deutliche Züge einer Zukunftsverweigerung und schade dem Pflegestandort Deutschland nachhaltig.[37]

07.11.2016 Zweifel an Generalistik: Grüne sehen sich bestätigt

"Bundesgesundheitsminister Gröhe muss die geplante Reform der Pflegeausbildung noch einmal sehr gründlich überdenken": Elisabeth Scharfenberg, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik innerhalb der grünen Bundestagsfraktion.

Die Bundestagsfraktion der Grünen sieht sich durch Meldungen, nach denen innerhalb der CDU-Fraktion die Kritik an der geplanten Pflegeberufereform und der generalistischen Ausbildung zunimmt (wir berichteten unter der Überschrift "CDU-Fraktion: Zweifel an Generalistik"), in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem Vorhaben bestätigt.[38]

27.10.2016 Das wird dieses Jahr nichts mehr, und damit auch nichts mehr in dieser Legislaturperiode

Wie den Tagesordnungen

  • der 198. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, dem 9. November 2016
  • der 199. Sitzung des Deutschen Bundestages am Donnerstag, dem 10. November 2016
  • der 200. Sitzung des Deutschen Bundestages am Freitag, dem 11. November 2016[39]

zu entnehmen ist, steht das Pflegeberufegesetz nicht zur Beratung an. Damit wird es immer unwahrscheinlicher, dass die 2. und 3. Lesung des Gesetzes sowie die Zustimmung des Bundesrates noch vor der Bundestagswahl 2017 zustande kommen wird.

So hat die Bundesregierung der Pflege einen Bärendienst erwiesen: jetzt ist völlig unklar, wie es mit der Pflegeausbildung weitergehen wird. An den Schulen tritt Stillstand ein. Ob es nun die längst fällige Überarbeitung des Curriculums ist, oder bauliche Veränderungen geplant sind... was immer es ist, man hört nur noch einen Satz: "Jetzt warten wir erst einmal das neue Pflegeberufegesetz ab, dann sehen wir weiter!" Strukturelle Veränderungen werden vertagt; die Ausbildungen werden nicht weiter entwickelt und an tatsächliche Bedarfe angepasst. Schlimmer hätte es nicht kommen können.

Darin müssten sich die Gegner und die Befürworter der Generalistischen Ausbildung doch einig sein: "Die fehlende Rechtssicherheit ist schlimmer, als jede - wie auch immer ausgestaltete - neue Ausbildung."


21.10.2016 "Politik steht bei den professionell Pflegenden im Wort"

Deutscher Pflegerat: "Wer jetzt das Pflegeberufereformgesetz nicht unterstützt, der haftet für die Folgen."[40]

17.10.2016 Generalistik: Was kommt auf die Einrichtungen zu?

Der Entwurf des Pflegeberufegesetzes sieht unter anderem vor, die drei bisherigen Pflegeausbildungen zusammenzulegen. Lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege, was in diesem Fall auf die Einrichtungen zukommt und wie Sie sich schon jetzt auf mögliche Änderungen vorbereiten. [41]

14.10.2016 Bundestag überfordert mit Pflegeberufsgesetz?

DBfK fordert endlich eine Entscheidung[42]== 14.10.2016 DBfK beklagt Stillstand bei der Pflegeausbildungsreform ==

Der Deutsche Berufsberband für Pflegeberufe (DBfK) zeigt sich unzufrieden über die Entwicklung der Pflegeberufereform, die in den letzten Wochen ins Stocken geraten ist. Als Befürworter einer generalistischen Pflegeausbildung fürchtet er, das Ansehen des Pflegeberufes könne dadurch weiter Schaden nehmen.[43]

11.10.2016 Große Pflege-Demo am 11.10.2016 in München

  • für bessere Rahmenbedingungen
  • für eine menschenwürdige Pflege
  • für eine Pflegekammer auch in Bayern
  • für eine generalistische Pflegeausbildung

https://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2016/Grosse-Demo-am-Odeonsplatz.php https://www.dbfk.de/media/docs/regionalverbaende/rvso/Downloads/Handzettel_DBfK_Demo.pdf http://bayerischer-landespflegerat.de/aktuelles/termine-aktionen/

10.10.2016 Aufschieberitis“ beim Pflegeberufegesetz?

Der Pflegedirektor des Klinikums Karlsruhe, Josef Hug, kritisiert das Schneckentempo.[44]

07.10.2016 Generalistik: Pro oder Contra?

Umfrage zum Pflegeberufegesetz[45][46]

26.09.2016 Westerfellhaus: Anhaltende Generalistik-Debatte schadet der Pflege

„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll, wenn das Pflegeberufsgesetz nicht verabschiedet wird. Es geht um nicht weniger als die Versorgungssicherheit für Patienten und Pflegebedürftige. Es geht darum, die Pflegeausbildung angesichts der enormen medizinischen und pflegerischen Herausforderungen zukunftstauglich zu machen." [47]

16.09.2016 Pflegeberufereformgesetz dip-Chef Weidner fürchtet das Aus für die Generalistik

Prof. Dr. Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) mit Sitz in Köln, zeigt sich besorgt darüber, dass die Pläne der Bundesregierung zur generalistischen Pflegeausbildung und zum Pflegeberufereformgesetz nun doch noch scheitern könnten.

"Es ist mir absolut unverständlich, dass im Bundestag ausgerechnet die CSU-Landesgruppe und Teile der CDU ganz offensichtlich bereit sind, die eigene Reform gegen die Wand zu fahren", so Weidner, Lehrstuhlinhaber für Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), "wie kann man denn auf ein Weiter-so setzen, obwohl die derzeitigen Pflegeausbildungen den galoppierenden Fachkraftmangel nicht verhindern konnten?"

Das von den CDU-Politikern Hermann Gröhe (Bundesgesundheitsminister) und Karl-Josef Laumann (Pflegebeauftragter der Bundesregierung) forcierte Gesetz dürfe laut Weidner "kein Bauernopfer im Streit um die richtigen Wege in der Union sein". Jeder müsse wissen, dass bei einem Scheitern der Reform die Gefahr wachse, dass "die Altenpflege komplett abgehängt" wird: "Das wird erhebliche Folgen für die Beschäftigten, für die Gewinnung von beruflichem Nachwuchs und auch für die Pflegebedürftigen haben." [48]

14.09.2016 Westerfellhaus will endlich Fortschritte sehen

Generalistik: Westerfellhaus will endlich Fortschritte sehen [49]

13.09.2016 Prof. Weidner (DIP) warnt vor dem Scheitern der Pflegebildungsreform

DIP warnt vor Scheitern der Pflegebildungsreform [50]

08.09.2016 GroKo verspielt die Chance, die Weiterentwicklung der Pflegeberufe zu gestalten

Verspielt die Große Koalition die Chance der Weiterentwicklung der Pflegeberufe?

DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus: „Das Pflegeberufereformgesetz muss schnell und ohne faule Kompromisse beschlossen werden“ [51]

Cartsen Drude (BLGS): Ausbildungsbeginn 2019?

Die politische Situation rund um das Pflegeberufegesetz [52]


31.08.2016 Pflegekammer RLP nimmt Stellung

Postel ermutigt Gesundheitsminister Gröhe bei klarer Linie zu bleiben

24.08.2016 Gröhe knickt ein

Gröhe rudert zurück [53] und dabei stößt sein Kompromissvorschlag auf wenig Zustimmung [54]

17.08.2016 DBfK - Video zur Generalistik

Tolles Video: DBfK erklärt generalistische Ausbildung [55]

13.07.2016 "Kinder, Alte, Kranke: alle in einen Topf?"

Bericht im Bayrischen Rundfunk: "Kinder, Alte, Kranke: alle in einen Topf?" Das neue Pflegeberufsgesetz; von: Conny Benne [56] (zuletzt abgerufen am 19.07.2016).

12.07.2016: Verbände gegen Generalistik

Brief an die Fraktionen

11.07.2016: DBfK startet Unterstützungsaktion

Unterstützen Sie mit uns die Pflegebildungsreform - sie ist eine große Chance Es gibt stichhaltige Gründe, die für die "Generalistik" sprechen, während die Hauptargumente der Gegner sich bei genauerem Hinsehen oft als falsch oder interessengeleitet entpuppen.[57]

Pflegekammer für Generalistik

Pflegekammer pro Generalistik

Reaktionen auf die Anhörung vom 30.05.2016

Stellungnahmen im Rahmen der Anhörung am 30.05.2016

Stellungnahmen zum Referentenentwurf des Pflegeberufegesetzes

  1. https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/32265-kein-automatischer-uebergang-zur-generalistik/
  2. http://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/pressemitteilungen/PM-DIP-Einigung-Pflegeberufereform-171104.pdf
  3. https://www.bibliomed-pflege.de/alle-news/detailansicht/31836-generalistik-kommt-in-teilen/
  4. https://www.bibliomedmanager.de/news-des-tages/detailansicht/31844-koalition-schafft-krankenpflege-ab/
  5. http://mediathek.daserste.de/Morgenmagazin/Pflegedienst-Gesundheitsminister-Gr%C3%B6he-/Video?bcastId=435054&documentId=41725406
  6. http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/Groehe-glaubt-Generalistik-kommt-noch-vor-der-Bundestagswahl!
  7. http://www.dip.de/aktuelles/?L=pkjdvdiiwcgmfoj
  8. http://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/pressemitteilungen/PM-DIP-Koalitionsausschuss-Pflegeberufereform-170301.pdf
  9. https://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2017/Pflege-als-Wahlkampfthema-Ausbildungsreform-ist-ein-wichtiger-Aspekt-dabei.phpac
  10. https://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article162149793/Vom-grossen-Wurf-zum-Rohrkrepierer.html
  11. http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2016/0701-0800/755-16(B).pdf?__blob=publicationFile&v=1
  12. http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2016/0701-0800/755-16.pdf
  13. http://www.pflegekammer-rlp.de/index.php/news-lesen/generalistikdebatte-weiter-vorantreiben.html
  14. http://www.deutscher-pflegerat.de/presse/presse.php
  15. https://www.station24.de/news/-/content/detail/23200667
  16. http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/Generalistik-Jetzt-soll-s-der-Koalitionsausschuss-richten/(cpg)/A2936
  17. https://www.station24.de/news/-/content/detail/23100076
  18. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/manuela-schwesig-eroeffnet-kongress-pflege-2017/113548
  19. https://www.station24.de/news/-/content/detail/23035117
  20. https://www.station24.de/news/-/content/detail/22948978
  21. https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/reform-der-pflegeberufe-weiter-voranbringen
  22. http://www.altenheim.net/Infopool/Nachrichten/Politik/Schwesig-dringt-auf-Reform-der-Pflegeberufe
  23. http://www.deutschlandfunk.de/streitgespraech-ueber-reform-der-pflegeausbildung-wir.680.de.html?dram:article_id=374923
  24. https://www.station24.de/news/-/content/detail/22698271
  25. http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2016/0701-0800/755-16.pdf
  26. https://www.station24.de/news/-/content/detail/22576013
  27. http://www.deutscher-pflegerat.de/aktuelles/newsletter/DPR_-Newsletter_-Dezember_-2016.pdf
  28. http://www.pflegekammer-rlp.de/index.php/news-lesen/die-generalistische-pflegeausbildung-muss-jetzt-kommen.html
  29. https://www.station24.de/news/-/content/detail/22467846
  30. https://www.tagesschau.de/inland/pflegeberufe-105.html
  31. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/71755/Kritik-an-Korrekturplaenen-fuer-generalistische-Pflegeausbildung
  32. http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/18/18201.pdf
  33. https://www.station24.de/news/-/content/detail/22257279
  34. http://www.dip.de/fileadmin/data/pdf/Aktuelles/Stellungnahme_Pflegeberufsgesetz_Expertinnen_161116.pdf
  35. http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/923722/groehe-pflegeberufegesetz-soll-noch-wahl-kommen.html
  36. https://www.bibliomedmanager.de/news/-/content/detail/22156083
  37. https://www.station24.de/news/-/content/detail/22077195
  38. http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/Zweifel-an-Generalistik-Gruene-sehen-sich-bestaetigt/(cpg)/A2851?cpg=A2851&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Altenpflege_Newsletter_45_KW&utm_content=Zweifel-an-Generalistik-Gruene-sehen-sich-bestaetigt
  39. https://www.bundestag.de/blob/473452/936de5828a1405bd6479ae6294ad6f2c/tagesordnung-komplett-data.pdf
  40. http://www.deutscher-pflegerat.de/aktuelles/Pressemitteilungen/PRESSEMELDUNG.pdf
  41. http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/Generalistik-Was-kommt-auf-die-Einrichtungen-zu/
  42. https://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2016/Bundestag-ueberfordert-mit-Pflegeberufsgesetz-DBfK-fordert-endlich-eine-Entscheidung.php
  43. http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/DBfK-beklagt-Stillstand-bei-der-Pflegeausbildungsreform
  44. https://www.ppm-online.org/aufschieberitis-beim-pflegeberufegesetz/
  45. Die Schwester Der Pflege 55. Jahrg. 10/16
  46. https://www.station24.de/web/guest/bildung/-/content/detail/21427682https://www.station24.de/web/guest/bildung/-/content/detail/21427682
  47. https://www.station24.de/news/-/content/detail/21357348
  48. http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/dip-Chef-Weidner-fuerchtet-das-Aus-fuer-die-Generalistik/
  49. http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/Generalistik-Westerfellhaus-will-endlich-Fortschritte-sehen/(cpg)/A2783?cpg=A2783&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Altenpflege_Newsletter_37_KW&utm_content=Generalistik-Westerfellhaus-will-endlich-Fortschritte-sehen
  50. https://idw-online.de/de/attachmentdata50862.pdf
  51. http://www.deutscher-pflegerat.de/presse/Pressemitteilungen/1652.php
  52. http://www.katho-nrw.de/fileadmin/primaryMnt/Koeln/FB_Gesundheitswesen/Bilder/ab_2016/Schulleitungsmanagement/Die_politische_Situation.pdf
  53. https://www.station24.de/news/-/content/detail/20812200
  54. https://www.station24.de/news/-/content/detail/20881984
  55. https://www.youtube.com/watch?v=fd1xSPZn7FA
  56. http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/mehrwert/pflegereform-pflege-gesundheit106.html
  57. https://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2016/Pflegeberufereform-ist-vor-allem-zweierlei-laengst-ueberfaellig-und-eine-grosse-Chance.php weiterlesen



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